Sprachrohr

Hier können Sie uns Ihre persönlichen Gedanken zum Thema Gemeindefusion mitteilen. Der Fairness halber bitte wir Sie, ihre Kommentare mit Ihrem Namen zu versehen. Wir freuen uns auf spannende Beiträge.

62 Gedanken zu “Sprachrohr

    • Sehr geehrter Herr Brunner,

      vielen Dank dafür, der ganze Ort freut sich sehr darüber!

      bg i.V. fritz pichler

  1. Hallo liebes BI- Team,
    ich bin seit nun mehr als 39 Jahren in Allerheiligen und stolz drauf einer zu sein, durch die Gemeindefusionierung und durch das nicht „Wissen“ der Bevölkerung von Allerheiligen droht dies unsweggenommen zu werden.
    Ihr habt uns gezeigt dass durch zusammenhalt und durch gemeinsames Kämpfen alles machbar ist und „IHR“ habt uns auch den Anstoss dazu gegeben, das wir für unser Allerheiligen genauso kämpfen werden wir ihr für eure Stanz.
    Ich hoffe, dass wir unsere Bevölkerung ein wenig aus dem Schlaf rütteln können und sie Aufkären können was „FUSION“ bedeudet“ Denn wer will schon dumm sterben“ oder die KAtze im Sack kaufen.
    Wir hoffen und zählen auf eure Unterstützung, wenn wir fragen haben, oder nicht weiter wissen, der Grundstein dazu ist gelegt und wir werden euch auf dem laufenden halten.
    Danke für eure Mut und eure Initiative, dadurch habt ihr uns gezeigt dass sich „KÄMPFEN“ lohnt.
    Weiterhin viel Erfolg und gutes gelingen
    Liebe Grüße aus Allerheiligen
    Manfred

    • Lieber Herr Hierzerbauer!

      Wer nicht kämpft hat schon verloren! Insofern wünschen wir Euch alles Gute und das nötige Quäntchen Glück für euer Unterfangen.
      Wir von der BI fragen uns schon lange, warum sich in Allerheiligen nichts rührt. Die Faktenlage und die Einstellung eurer Bevölkerung ist nicht grundsätzlich anders einzuschätzen, als jene in der Stanz. Vielleicht fehlt es nur an Information, die über den allgegenwärtigen Politsprech hinaus geht.
      Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
      Alles Gute
      i.V. fritz pichler

  2. Schade u. komisch, dass der letzte Beitrag (vom ausgewanderten Stanzer) wieder entfernt wurde, ohne dass ihr eine Antwort gegeben habt. Lg Julia F.

    • Sehr geehrte Frau Findenig!

      Das ist korrekt, wir haben diesen entfernt, weil der „ausgewanderte Stanzer“ nicht den Mut hat, seinen richtigen Namen drunter zu setzen. Und da halten wir es so, wie bei allen anderen anonymen Kommentaren auch. Wer nicht den Mut hat als freie(r) Frau/Mann vor den Vorhang zu treten und seine Meinung zu sagen bekommt auf der hp der BI keine Plattform.
      mfG i.V fritz pichler

  3. Ich habe mich über Eure letzte Aussendung ziemlich geärgert. Die verschiedenen Wahlempfehlungen der Parteien sind schon lästig genug. Dass mir die BI jetzt auch noch sagt, wenn ich zu mindestens nicht wählen soll, finde ich als mündige Staatsbürgerin mehr als unnötig.
    Hanni

    • Hallo Hanni,
      danke, für deine Nachricht. Es liegt uns nicht´s ferner, als die StanzerInnen zu bevormunden, oder uns als parteiunpolitische Plattform in Parteiangeleigenheiten einzumischen.
      ABER: Die Art und Weise, wie mit den unmittelbaren Lebensinteressen der SteirerInnen schon seit geraumer Zeit von den Landesspitzen umgegangen wird ist ein Skandal. Der Besuch der letzten Landtagssitzung hat dann endgültig den Ausschlag gegeben, eine Empfehlung rauszugeben. Wenn man das erste mal einer solchen Sitzung beiwohnt, kann man erleben, was Macht aus Menschen machen kann. Arrogant, hochmütig, abgehoben sind jene SPÖVP-Politiker, die eigentlich unsere Interessen vertreten sollten. Wenn man auf die Zuschauerbank ausgerichtet bekommt, dass die BürgerInnen intellektuell sowieso nicht in der Lage sind die Reformpartnerschaft zu begreifen, dass Bürgerinitiativen nichts von Demokratie verstünden usw., da liebe Hanni platzt einem die Hutschnur. Wir sehen daher unsere Empfehlung als NOTWEHR an, die Dinge beim Namen zu nennen. Und wie sich nun aus dem steirischen Wahlergebnis unschwer ablesen lässt, sind wir nicht die einzigen gewesen, die die Vorgangsweise der Reformpartner kritisieren. Irgendwann wird der Verfassungsgerichtshof darauf zurückkommen, ob sich die StanzerInnen brav und geduldig ihrem Schicksal ergeben haben, oder ob sie aufgestanden sind und ihre Interessen klar artikuliert haben. Das tut die BI mit viel Einsatz für die Interessen der StanzerInnen.
      Herzliche Grüße
      i.V. Andrea Reinhofer

      • Danke für die schnelle Reaktion. Das finde ich an der BI sehr positiv, dass auch auf negative Kritik rasch reagiert wird. Aufgrund Eurer Erfahrung kann ich Eure Einstellung nachvollziehen. Die Wahlempfehlung sehe ich trotzdem weiter kritisch, da es sich bei der Wahl um eine Nationalratswahl gehandelt hat und nicht um eine Gemeinde- oder Landtagswahl. Außerdem war das steirische Wahlergebnis aufgrund solcher Wahlempfehlung zu erwarten bzw. zu befürchten.

  4. Schade! Habt ihr es wirkich nötig bewusst Unwahrheiten zu verbreiten oder gibts beim Buschkanal einen Lügensender? 4 Bürgermeister haben sich getroffen? Zwei davon waren zu diesem Zeitpunkt auf Urlaub!! Das bereitet auch uns Kopschmerzen!

    • Sehr geehrte Fam. Findenig,
      Danke für Ihren Beitrag – wie kommen Sie darauf, daß wir Unwahrheiten verbreiten? Ein Treffen aller vier Bürgermeister zum Thema “ Stanzer Fusionsausstieg“ wäre nur begrüßenswert – ob an diesem Treffen vier Bürgermeister oder nur zwei teilgenommen haben ist nicht relevant, hierbei geht es nur um die Sache.
      Gerne unterhalten wir uns über Ihre Unterstellung auch persönlich mit Ihnen.
      Herzliche Grüße
      i.V. Andrea Reinhofer

  5. Eure Initiative bereitet mir Nackenschmerzen vor lauter Kopfschütteln!

    • Sehr geehrte Frau Wurzner. Ihrem Posting nach möchte ich schließen, dass man Ihnen also erfolgreich erklären konnte, dass wenn man Gemeinden oder Bezirke auslöscht und zusammenlegt, im Hof der Landesregierung in Zukunft Bäume wachsen welche EURO Noten als Blüten tragen? Oder woher kommt das „nicht vorhandene – aber versprochene“ Geld dann auf einmal? Was glauben Sie? Ich denke das würden viele gerne wissen. Warum erklären und belegen Sie dies nicht ganz einfach hier an dieser Stelle.
      Mitunter ist es sicherlich auch sehr interessant zu erfahren, warum sich denn auf einmal neue Betriebe, ansiedeln sollten, nur weil sich ein paar Gemeinden zusammenschließen ? Sind diese dann Steuerbefreit ? Oder können solche (falls vorhanden) dies jetzt nicht tun?
      Da ich dies nicht ganz verstehen kann, würde ich, und wahrscheinlich viele andere auch, sich um eine logische und einleuchtende Erklärung von Ihnen sehr freuen.

      • S.g. Herr Pelz!

        Das mache ich natürlich sehr gerne!

        Erstmal möchte ich sagen, dass Sie anscheinend nicht aureichend genug über das Funktionieren von Gemeinden und Regionen bescheid wissen, weil ansonsten hätten Sie das Wort „auslöschen“ hier schon mal garicht verwendet.
        „Auslöschen“ kann man nämlich vl. Tinte, aber sogar die hinterlässt noch Spuren….
        Also warum auslöschen? Der Ort bleibt ja genau so bestehen wie er jetzt ist? Nur weil sich die Verwaltungsgrenzen ändern und die Regierung damit einen wichtigen Schritt in die Zukunft macht wird ja nichts ausgelöscht!?
        Es gibt viele Auswirkungen einer Gemeindefusion – und der wirklich größte Anteil von denen führt positive Effekte hervor.
        Bevor ich mit meiner gekürzten (ich könnte Seiten darüber schreiben) Antwort beginne möchte ich aber noch fragen ob Sie wirklich denken dass die Landesregierung uns damit etwas schlechtes tun will? Meinen Sie nicht, die Reformen sind begründet und mit Studien belegt, die positive Wirkungen als Ergebnisse haben?
        Zu einer Betriebsansiedlung wird es u.a kommen, da der Gemeinde mehr Spielraum bei der Flächenwidmungsplanung (Ausweisung von Gewerbe-/Industriegebieten ) zur Verfügung steht. Betriebe brauchen Platz – den Sie in kleinen Strukturen der Gemeinden derzeit nicht finden. Zum anderen profitiert man in weiterer Sicht von regionalen Vorleistungverflechtungen, einen stärkeren Wettbewerb und Regionalen Zentren. Und alles steht in Verbindung mit Arbeitsplätzen die wichtig gegen eine Abwanderung sind. Dazu ein heißer Tip: Schauen Sie sich mal die Bevölkerungsprognosen für 2030 an. Die Stanz soll demnach innerhalb von 17 Jahren -14,4% der Bevölkerung verlieren. Ich denke, da besteht durchaus Handlungsbedarf!
        Auf diese Punkte einzugehen erspare ich mir, da ich denke es ist besser Sie informieren sich mal eingehend über die Thematik, bevor Sie mit irgentwelchen Vorurteilen herumwerfen – dann werden Ihre Fragen die Sie soeben im Kopf haben von selbst beantwortet!

        Was die Identität und das Zusammenleben in unserer liebe Stanz betrifft, liegt wohl in unserer Hand!

        „Trau di“!

        • Sehr geehrte Frau Wurzner

          Sorry für die späte Antwort auf Ihr posting, leider war ich seit Ende Juli nur im Ausland unterwegs und hatte wenig Zeit – kann also erst jetzt antworten.

          Ich hatte Sie um einen logische und einleuchtende Erklärung gebeten, nicht um einen Roman ohne Aussagekraft. Trotz allem:

          Bezüglich dem Wort auslöschen, kann ich Ihnen sagen, dass ich es nicht gewohnt bin bloß von 11:00 Uhr bis Zumittag zu denken, sondern naturgemäß etwas weiter. Klar wird derzeit suggeriert dass „alles so bleibt wie es ist“ fragt sich nur was in 10 Jahren ist. Und JA definitiv wird die Gemeinde Stanz ausgelöscht – ist ja dann Kindberg – oder lieg ich da falsch? Die Gemeinde Stanz gibt es dann definitiv nicht mehr. Wurde also Ausgelöscht.

          Des weiteren schreiben Sie von positiven Auswirkungen – WELCHE? – bitte belegt und logisch verständlich erklärt.

          Bezüglich der Landesregierung möchte ich dieser klarerweise nicht unterstellen, dass jene etwas negatives Vorhat. Das Problem liegt ja eher darin dass die Landesregierung „nichts mehr zu sagen hat“ da sie mittlerweise zum Befehlsempfänger der ebenfalls Rückgradlosen Bundesregierung geworden ist, welche heute Blind und taub zugleich ist, und Ihre Befehle von Brüssel erhält. Und dies ist deshalb so, weil man 1995 der Meinung war man muss sich „zusammenzuschließen“. Wie damals hat man den Bürger mit Millionen von Versprechungen suggeriert, das alles so bleibt wie es ist. Wie immer griff man zum billigen Lockvogel Geld um den Bürger zu blenden – damals hieß es alles wird billiger…. (Sie erinnern sich hoffentlich) Heute bezahlt der österreichische Steuerzahler die Staatsschulden von Griechenland.

          Und wenn Ihrer Meinung nach diese Reformen begründet und mit Studien hinterlegt sind. Dann erläutern sie dies doch bitte mit Nachvollziehbaren und logisch Fakten. Auf unnachvollziehbare Auftragsstatistiken, sowie auf „Meinen und Glauben“ geb ich persönlich nicht so viel. Genauso wenig wie auf Einwohnerschätzungen von 2030 für Stanz. Ihren Tipp wegen Prognosen… kann ich leider nicht annehmen, da ich die Dehnbarkeit von „Beglaubigten“ Auswertungen, Schätzungen und dergleichen nur zu gut kenne.

          Also bitte, wo sind nun die Vorteile und woher soll das Geld kommen? Aus welchem Grund haben Betriebe mehr Platz? Bläst die Zusammenlegung also nicht bloß die Geldsäcke der Landesregierung auf – sondern auch die Fläche? Einfache Frage – einfache Antwort. (bitte ohne Auftragsstatistiken und Parteigelüste)

          Auf jeden Fall aber schöne Grüsse an alle, und passt´s auf die Stanz auf!

  6. Logisch Nachgedacht,

    … ist es schon etwas Merkwürdig zur Kenntnis zu nehmen, warum mittels Gemeindezusammenlegungen „mehr“ Geld, Wohnraum ua. für den einzelnen zur Verfügung stehen sollte. Wenn dies so ist, gibt es anscheinend einen gravierenden Fehler im „pro Kopf Verteilungssystem“ oder eher in den Köpfen der Verantwortlichen. Es ist pro Jahr ein bestimmtes Budget zur Verfügung – punkt – nicht mehr und nicht weniger, und dies wird sicherlich nicht mehr werden wenn verschiedene eigenständige Gemeinden zu einer „Großgemeinde“ zusammengeführt werden. Ist doch purer Schwachsinn – maximal lässt sich ein verschwindender Anteil an Kosten sparen. Es wäre wohl bei weitem intelligenter am pro Kopf Verteilungssystem zu arbeiten, als individuelle Regionen zu zerstören. Leider aber ist Intelligenz in der Politik anscheinend nicht so stark verbreitet.

    Was kann man wirtschaftlich einsparen? Den Gemeindeapparat selbst, die Kosten der Bediensteten, eventuell auch noch die Raummiete und ein paar Kleinigkeiten hier und da. Desweiteren ergibt sich aber an der neuen „BigPlayer“ GDE erhöhter Platz- wie auch Personalbedarf. Dies verursacht dann zusätzliche Kosten, welche die planlos erhofften Einsparungen wider um zum großen Teil auffressen werden. Wenn es Einsparungen geben sollte, sind jene daher also eher marginal, oder gehen auf das Konto der Beschäftigten. Am Ende ein verschwindend kleiner Anteil. Auf der Seite des Bürgers und dessen Interessen sieht das aber anders aus. Er hat keinen örtlichen Ansprechpartner mehr, er muss zur neuen Obrigkeit pilgern, dort wahrscheinlich in der Schlange stehen, vor allem aber hat man Ihm seiner Heimat beraubt.

    Anyway. Man kann anscheinend Herrn und Frau Österreicher mittlerweile fast alles verkaufen. Es wird ohne darüber nachzudenken jeder Mist geschluckt. Anders in diesem Fall – in 4 zu „vereinenden“ Gemeinden hat die Stanz als einzige Mal „auf den Tisch gehauen“! Dies macht mich als zumindest gebürtigen „Stanzer“ sehr stolz. Gratulation viel Erfolg und bleibt weiter auf der Hut!

    … denn Spätestens „morgen…“ kommt dann ein (von eurem Steuergeld bezahlter) EU Soldat vorbei, welcher euch erklärt, wenn Ihr im Eigenheim 3 Wände herausreißt und das Schlafzimmer mit Küche und Klo vereint, hat euer Haus mehr Quadratmeter.

  7. gratulation an die stanzerInnen!
    ich hoffe nun werden die volksvertreter auch den willen des volkes umsetzen! bin zwar nur wochenendstanzer, aber is waere mir unvorstellbar mit meinen anliegen nach kindberg pilgern zu muessen!
    danke fuer das tolle ergebnis!

    lg
    armin

  8. Gratulation!
    In der „Aussendung 004“ befinden sich nur noch 10 orthographische Fehler! Es wird immer besser – weiter so!

  9. Ich frage mich aus dem „fernen“ Tirol schon lange, warum in der Steiermark der Weg der Gemeindefusionen mit der Brechstange und mit allen damit verbundenen Kollateralschäden so vehement beschritten wird, anstatt den gelinderen Weg moderner hocheffizienter Gemeindekooperationen einzuschlagen.

    Ich darf an dieser Stelle auf mein vor wenigen Tagen erschienenes Buch „Virtuelle Gemeindenetzwerke“ hinweisen, das einen Weg aufzeigt, der Gemeindefusionen weitestgehend überflüssig macht und alle Ziele, die man landläufig mit diesen verbindet, bei konsequenter Umsetzung wesentlich besser erreichen kann:

    http://www.amazon.de/Virtuelle-Gemeindenetzwerke-Gemeindekooperation-Fusion-E-Government/dp/3639467329/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1367137471&sr=8-1&keywords=virtuelle+gemeindenetzwerke

    Das in der Steiermark vorrangig genannte Ziel höherer Bundesertragsanteile aufgrund des abgestuften Bevölkerungsschlüssels ist aus gesamtösterreichischer Sicht absolut unfair, weil es nur den bestehenden Kuchen anders aufteilt, ohne auch nur die geringste volkswirtschaftliche Verbesserung mit sich zu bringen.

    Arno Abler
    CommunalConsult Network

  10. Seit fast 5 Jahren wohne ich nun in der Stanz und ich fühle mich hier außergewöhnlich wohl. Ich habe mittlerweile viele Freunde hier und fühle mich auf keinen Fall als fremd. Es war für mich immer wichtig durch meine Trainings und diverse Aktivitäten Gäste in unser schönes Dorf zu bringen und unseren herrlichen Sonnenweg zu bewerben. Hier kann man Natur pur Leben und es gibt nichts schöneres als am Wochenende seine Sportschuhe anzuzuehen und gleich die Ruhe und Gelassenheit des Waldes zu genießen.
    Ich versuche auch was möglich direkt und Regional einzukaufen.

    Zur Gemeindezusammenlegung möchte ich doch etwas weiter ausholen, war es nicht die letzten Jahre so, dass die Globalisierung immer mehr fortgeschritten ist und der kleine und mitelständische Betrieb langsam vom aussterben bedroht ist? Mittlerweile ist die Globalisierung auch bei uns als Gemeinde angekommen, wurde uns vom Land doch verkauft das das Sparpaket so wichtig ist und dadurch alles viel besser wird. Ich sehe täglich viele Arbeitslose die dem Sparpaket zum Opfer gefallen sind und oft nich mehr wissen wie es weiter gehen soll.

    Da ich geborener Tragösser bin weiß ich, dass die kleinen Gemeinden langsam ausgehölt werden, keine Post, keine Polizei und auch bald keine Bank mehr, ja sogar den Bankomaten wollten sie entfernen. Der Arzt kommt nur mehr 2x in der Woche.

    Unterm Strich werden wir von der Politik seit 5 Jahren nur noch belogen und für mich ist es keine Demokratie wenn man sagt, dafür bekommts eine Million mehr?
    Im privaten leben würde man das Erpressung nennen und die Frage wird sich dann auch stellen, wer bekommt die Million?

    So wie sich in den letzten Jahren alles schleichend verschlechtert hat (Abgaben, Steuern, Preise usw.) so denke ich wird es auch mit den Gemindefusionen sein, es wird uns jetzt die Karotte hingehalten und wir werden ewig hinterherlaufen. Ich denke es sollte endlich von der österreichischen Politik erkannt werden das unser kleines Österreich solche Ressourcen hat und das die Gemeinden und deren Bürger gestärkt werden sollten. Ich bin es gewohnt persönlich Fortschritte zu machen, im Moment machen wir nur noch Rückschritte.

    Es wird auch kein konkretes Pro und Contra zur Fusion geben, d.h. wir werden im entdeffekt alle aus dem Bauch heraus entscheiden müssen.

    Grundlegend bin ich jetzt noch gegen eine Zusammenlegung, lasse mich aber gerne durch konkrete Zahlen, Daten, Fakten von etwas anderem Überzeugen.
    Die Zeit sollte endlich vorbei sein, wo sich Menschen am Geld der arbeitenten Gesellschaft bereichern. Meine Politikverdrossenheit ist sehr groß!!

    So wünsche ich zum Abschluss die beste Lösung für unsere Stanz, das noch viele Generationen so eine schöne Perle vorfinden wie wir es taten.

  11. Wurzeln und Flügel…

    Viele StanzerInnen machen sich in diesen Tagen so ihre Gedanken über die Zukunft unserer Heimat.
    Ich für meinen Teil darf seit nunmehr 25 Jahren unsere Stanz mein zu Hause nennen.
    Ich bin in der Stanz aufgewachsen und bin tief verwurzelt mit meiner Heimat.
    Wurzeln…. Wurzeln und Flügel bekam ich mit auf meinen Lebensweg.
    Wurzeln die mir bei schwerem Sturm Rückhalt und Sicherheit geben.
    Flügel die mir neue Perspektiven aufzeigen und die mich weitertragen.
    Doch… wir weit kann ich noch fliegen …. wenn meinen Wurzeln der gesunde Boden fehlt?
    Denken wir einmal darüber nach….

    j.p.

  12. Ich bin geborene Kapfenbergerin, komme allso aus der Roten Hochburg der Steiermark, habe bei Böhler (damals VEW) gelernt und gearbeitet. Aber deswegen habe ich kein ROTES BRETT vorm Kopf das mich in meinem Denken und Handeln beeinträchtigt. Es sollte uns nicht um die Partei gehen sondern um das Wohl der Gemeinde, unserer Gemeinde und seinen Bürgern. Eigentlich ist unser Bgm. gewählt unsere Interessen zu vertreten und nicht seine Eigenen.
    Es ist nicht immer alles toll was uns von der Landesregierung vorgegeben wird. Es muß auch nicht jeder dieser Meinung sein.

    Hatten wir so eine Zeit nicht schon. Damals hat diese Person größenwahnsinnig gehandelt und keinen Wiederspruch geduldet. Brauchen wir das noch einmal. NEIN. DANKE.

    Ich bin seit ca. 27 Jahren Stanzerin und bin es gerne. Damals wurde ich von meinen Freunden immer gefragt warum in dem Grobn …… AW: Eigentlich haben wir alles was wir brauchen. Das für den täglichen Einkauf, die Gasthäuser, die Freizeitaktivitäten im Winter wie im Sommer, Kindergarten und Schule.
    Mittlerweile beneiden mich sehr viele Städter, weil ich dort wohne wo andere Urlaub machen.

    Zum Thema
    „Offen an die Sache herangehen“
    Kleine Zeitung Di 9.4.2013

    Kindberg, Allerheiligen, Mürzhofen und die Stanz reden bereits sehr konkret über eine Fusion.

    Bgm. Mauerhofer: “ Ich bemühe mich, den Menschen zu vermitteln, dass alles Gute erhalten bleibt, ob es Vereine sind, die Feuerwehr, Kindergarten oder Schulen“

    EHP: wir haben nur mehr eine Schule, die Brandstattschule haben wir schon im Sommer 2009 schließen müssen. Es wurde der Mantel des Schweigens drüber gebreitet. Um überhaupt eine Chance zu Haben um zu reagieren, hat uns leider die Zeit gefehlt. Es hat damals auch kein Gespräch mit den Betroffenen gegeben bzw. erst zu spät. So haben wir den Kampf um den Erhalt der Schule verloren.

    Bgm. Sander (Chef der mit Abstand größten Gemeinde und jüngster der vier Bgm.)
    Da Kindberg vom Baumeister bis zum Juristen viel Know – how hat, könnte das künftig auch die neue, größere Gemeinde nützen.

    EHP: Frage fehlte uns bisher nur das Know – how oder sind wir schon wieder nur die Grobteppn die ohne Kindberg nichts können.

    mfg
    evahp

  13. Lebenswerte Stanz?
    Was gehört da eurer Meinung nach alles dazu?
    Nicht nur die frage ob man zusammen gelegt wird oder nicht!!
    Nein, auch der Verkehr gehört dazu!
    Es ist nicht Lebenswert wenn man jeden Tag Angst um´s Kind hat das alleine in die Schule geht.
    Weil die Autofahrer bei der Schule/Kindergarten keine 50 km/h fahren sondern mit mind. 70 vorbei Rassen!!!!!
    Normalerweise gehört bei der Schule und durch das Dorf eine 30 km/h Beschränkung!
    Es ist egal ob LKW oder PKW alle fahren wie sie wollen!
    Da wundert es mich nicht das die HB und WZ alle über den Schanzsattel fahren weil durch die Stanz kann man ja rasen.
    Keine Kontrollen kein Radar!
    Nicht einmal einen Zebrastreifen gibt es zur Bushaltestelle (Schule)!
    Muss wirklich erst etwas passieren damit was Passiert?????

    Denkt mal darüber Nach!!!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katharina Trummer

  14. In der amtlichen Mitteilung der Gemeinde Stanz von heute ist von Chancen die Rede. Meine Frage an Bgm. Mauerhofer: Welche Chancen sind das konkret? Und woher flattert die Million Euro, die die neue Gemeinde mehr erhält? Eine Fusion soll sicher nicht geschehen, damit man seitens des Landes mehr Geld ausgeben kann – oder? Warum wird nicht mit offenen Karten gespielt und sowohl Vor- als auch Nachteile erwähnt? Weil sich dann noch mehr Widerstand auftun könnte? Ich frage mich, für wie dumm werden wir seitens des Landes und auch unserer 4 fusionswilligen Gemeinden gehalten, wenn nur Vorteile erwähnt werden –> mehr Chancen, mehr Geld, …

    • Sehr geehrte Frau Strahlhofer!
      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Unsere Chancen bestehen derzeit aus Schlagworten und dem „Bauchgefühl“ unseres Bürgermeisters, wie er das bei der letzten Ortsteilversammlung formuliert hat. Das ist herzlich wenig für eine Entscheidung mit einer solchen Tragweite.
      Die immer wieder zitierte eine Million Euro mehr pro Jahr ist schlichtweg eine Luftnummer. Kein Mensch auf der Welt weiß, wie die politischen Verhandlungen zum nächsten Finnzausgleich ausgehen werden. Insofern ist das eine reine Spekulation.
      herzliche Grüße
      i.V. fritz pichler

  15. Hallo, liebe Stanzer!

    Ich als gebürtige, jetzt aber weggezogene Stanzerin (Gigi von den Rudersegger Zwillingen) verfolge die Diskussionen rund um die Gemeindezusammenlegungen schon eine ganze Weile und möchte mich an die Obrigkeiten wenden mit der Bitte, die Bevölkerung besser zu informieren. Es ist doch kein Wunder, dass sich die Leute jetzt auflehnen und dagegen sind (ich wäre es auch, aber bei uns in Ebersdorf bei Hartberg (ca. 1.250 Einwohner) war das anders, vor ca. 2 Jahren konnten wir abstimmen und haben uns mit ca. über 90% dagegen entschieden und können jetzt alleine bleiben) – weil sie Angst haben! Es müssen meiner Meinung nach ALLE VOR + ALLE NACHTEILE ganz EHRLICH angesprochen werden, dazu haben die Menschen doch ein Recht! Jeder Stanzer sollte auch nachfragen und nachhaken, wenn etwas unklar ist! Das ist doch kein Wahlkampf!

    • Liebe Stanzer,
      ich (auch von den Rudersegger Zwillingen), lebe seit Jahren in Berlin, komme aber immer wieder zu Besuch. Was mir bei der ganzen Diskussion Sorge bereitet, ist- was passiert mit meiner Tochter, wenn wir da sind und sie plötzlich einen Doktor braucht, und was passiert mit den vielen älteren Menschen, die kein Auto und keinen Führerschein haben und vielleicht auch noch weit im Graben drin wohnen, wenn der Doktor dann möglicherweise erst in Kindberg ist?? Wer denkt an die, die mit Veränderungen nur schwer umgehen, die aber sich kein Gehör verschaffen können? Warum wurde diese so wichtige Geschichte im Vorfeld ohne die Menschen überhaupt so weit vorangetrieben? Und zählt der Wille der Stanzer, die es meiner Erfahrung nach NICHT wollen? Oder hat es ohnehin keine Auswirkung, was die Bevölkerung will? Hoffentlich zeigt sich, dass die Mehrheit bestimmen darf, was mit der Stanz passieren soll!
      Ich wünsche dieser Initiative aus ganzem Herzen Erfolg, weil die Stanz gut ist, so wie sie ist!
      Liebe Grüße aus Berlin!
      Astrid Hochörtler-Kugler

  16. Schade, dass der Beitrag von Frau Bergner so versteckt (2. Welle, Kommentar) ist. Treffender kann man es nicht beschreiben! Vielleicht solltet auch ihr von der BI den Artikel nochmals durchlesen u. Euch fragen in wie Weit ihr sachlich seid oder ihr nicht auch schon längst nicht mehr mit fairen Mittel argumentiert!!!!!!!

    • Sehr geehrte Fam. Findenig!

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Warum der Beitrag von Frau Bergner so versteckt ist, müssen Sie Frau Bergner fragen. Sie hat diesen dort selbst platziert.
      Wo die von Frau Bergner ins Treffen geführten Gehässigkeiten, Beleidigungen und Untergriffe auf unserer Seite zu finden sind, ist sie uns bislang schuldig geblieben. Ebenfalls hat sie uns noch nicht an ihren Argumenten für oder gegen eine Fusion teilhaben lassen. Insofern bleibt unsere Antwort auf ihren Kommentar (siehe Beitrag „2. Welle“ vom 29.03.2013) vollinhaltlich aufrecht. Es wäre schön, wenn sich Frau Bergner und auch Fam. Findenig bei einer unserer nächsten Ortsteilveranstaltungen zu Wort melden würden. Morgen Abend ist beim GH Almwirt die nächste Gelegenheit dazu.

      herzliche Grüße

      i.V. fritz pichler

  17. Wo bleibt das Heimatgefühl Jener,die auswärts ihren Einkauf tätigen und nur das Nötigste inStanz kaufen ?
    Wo bleibt die Heimatverbundenheit,wenn man seine Firma an einem anderen Standort gründet?
    Keiner weiß,ob wir Stanzer bei einer Fusion vom großen Fisch gefressen werden oder ob wir in seinem Sog mitschwimmen können.
    Wir sind momentan weder für-noch gegen eine Fusion, denn derzeit kann keiner sagen mit welcher Lösung unsere Gemeinde finanziell besser dastehen würde.
    Zur letzten Bürgerversammlung:Wie primitiv und niveaulos manche Gemeinderäte sind !

    • Sehr geehrte Familie Gallbrunner!

      Herzlichen Dank für Ihren Beitrag auf unserer Website. Uns als BI freut es immer wieder wenn unsere Plattform zum Gedankenaustausch genutzt wird.Die Heimatverbundenheit ist ist auch für uns ein wichtiger Faktor und Antriebsmotor unserer BI.
      Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht mit der BI die StanzerInnen zu informieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben sich ein Bild der Pro und Contras einer Fusion zu bilden.
      Unsere Aufgabe ist es jedoch nicht, über Firmenstandorte von Stanzer Unternehmern ausserhalb des Ortsgebietes der Gemeinde Stanz sich Gedanken zu machen. Dies liegt im jeweiligen Privatbereich der handelnden Personen.
      Es würde uns aber freuen, Sie bei einer unserer nächsten Ortsteilversammlungen begrüssen zu dürfen und mit und vor allem auch von Ihnen in einer offenen Diskussion gemeinsam zu einem zufriedenstellenden Ergebniss für die Stanz zu kommen.

      i.V. Alexander Pogner

  18. Vielen Dank an Herrn Weberhofer für diesen Beitrag!
    Anscheinend ist es aus der “Ferne” leichter einen Blick für
    das Wesentliche zu bewahren.

    Momentan scheint es mir so, dass nicht wirklich die Interessen für
    die Stanz im Vordergrund stehen sondern es vor allem manchen in
    der Stanzer-ÖVP darum geht, parteipolitischen Kleinkrieg zu führen.

    Warum werden sonst solche zynischen Beiträge geschrieben?
    Warum sind manche in der Wortwahl (denke an Bürgerversammlung)
    so aggressiv (teils sogar niveaulos)?
    Es ist sicher immer leichter zu kritisieren, wenn man selbst keine Verantwortung
    übernehmen muss!!

    Ich bin auch nicht dafür, dass man sich “Kopflos” in eine Fusion stürzt,
    und sich “von oben” alles gefallen lässt.
    Aber von Haus aus zu keinem Gespräch bereit zu sein und die Türe
    von innen zu verschließen, ist das wirklich der richtige Weg?
    (Wer übernimmt dann die Verantwortung, wenn es sich in einigen Jahrzehnten
    als Nachteil erweist?)

    Jede Veränderung bringt Ängste und Unmut in der Bevölkerung mit sich.
    Von der BI erhoffe ich mir daher, dass ihr die Themen aufgreift und
    auch wirklich UNABHÄNGIG und UNPARTEILICH behandelt.

    Auf emotionaler Ebene möchte ich noch anmerken, dass viele Freunde
    und Bekannte von mir eine glückliche Kindheit bzw. Jugendzeit in
    Stanz verbrachten und nun “auch glücklich” in Kindberg leben. (und auch umgekehrt)
    Daher kann ich diese WIR SIND WIR – Mentalität (hier die guten Stanzer – da die
    bösen anderen) nicht verstehen!

    In diesem Sinne ganz liebe Grüße an alle
    (Befürworter, Gegner u. Neutralen )
    Silvia

    “Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen,
    die anderen Mauern.”

    • Liebe Silvia,
      wir von der BI sind ganz deiner Meinung, dass man sich nicht „kopflos“ in eine Fusion stürzen sollte – ohne im Vorfeld alle Vor- u. Nachteile erarbeitet bzw. geprüft und diese „ALLEN“ StanzerInnen zugänglich gemacht zu haben. Leider können wir daher nicht nachvollziehen, weshalb die letzte Aussendung, die vom Bürgermeister unterzeichnet wurde und in welcher über den aktuellen Stand der Verhandlungen sowie den Vorgaben des Landes berichtet wurde, nur an einen ausgewählten Personenkreis erfolgte.

      Herzliche Grüße
      i.V. Andrea Reinhofer

    • Ich frage mich aus welchen Informationen solche Schreiben entstehen.
      Schreiben von Personen die bei Veranstaltungen ( GM -Sitzungen) nicht einmal anwesend waren und doch alles wissen?!!
      Aus der Ferne ist für mich sehr entfernt.
      Politischen Kleinkrieg mit Demokratie zu verwechseln ist die nächste Sache; es geht hier um die Zukunft von der gesamten Bevölkerung von Stanz.
      Dann werden Veranstaltungen intern ausgeschrieben für Informationen die nur ein AUSGESUCHTER TEIL der Stanzer Bevölkerung erfahren darf.
      Wie kann man solche Aktionen mit Verantwortung Verbinden????
      lg. Hubert

      • Lieber Hubert!
        Ich beziehe von niemanden Geheiminformationen sondern habe mich bewusst auf einen Beitrag hier auf der Homepage bezogen und auf die Bürgerversammlung.

        LG Silvia

        (Ich gehöre zwar keiner Partei an, aber meines Wissen gibt es sicher bei allen Parteien

  19. Ich wohne nicht mehr in Stanz, bin aber oft zu Besuch in meiner „Heimatgemeinde“. Ich beobachte das Treiben bezüglich der Gemeindefusionen steiermarkweit sehr aufmerksam.
    Ich wohne und arbeite in einer Gemeinde welche fusionswillig ist. Eine große Anzahl an Gemeinderäten und auch an Bürgern ist dafür.
    –Aber es gibt auch eine beachtliche Anzahl von Gegnern–
    Warum ist man dafür?? Nicht weil so viele Vorteile auf der Hand liegen,………. sondern weil viele „Nachteile bei Eigenständigkeit“ vorhersehbar sind.
    Hier hat es der Gemeinderat (die beiden großen Parteien gemeinsam) verstanden, eine fachlich und sachlich vorbereitete Bürgerversammlung abzuhalten und die Bürger zu informieren. Die Bevölkerung hat sich später selbst ihre Meinung gebildet. „Die Nachteile bei Eigenständigkeit überwiegen“.
    Was passiert da in Stanz??
    Habe ich im Kommentar von Thomas v. 27. März erkannt dass hier Parteipolitik
    gemacht wird? In einer unabhängigen Bürgerinitiative? Es ist ja gut wenn man vom Erfolg in der Sitzung berichtet…… aber dass „der Bgm. in den eigenen Reihen usw…..“ das ist nicht fair und kann eine konstruktive Zusammenarbeit nicht fördern. Alle Bürger/Innen wissen ja, dass die Gemeindestrukturreform durch den Stmk. Landtag beschlossen wurde.
    Vielleicht lässt sich mal jemand das Abstimmungsergenis dieses Landtagsbeschlusses volegen um sich zu überzeugen, dass „Abgeordnete aller Pol. Parteien im Landtag“ d a f ü r gestimmt haben.
    LH. VOVES und LHstV. SCHÜTZENHÖFER gaben ihre Befehle an alle Bürgermeister weiter indem die neue Landkarte gezeichnet und veröffentlicht wurde. Manche der Bürgermeister werden nun durch die Last der Verantwortung zerdrückt und legen ihre Ämter zurück. Macht das Sinn???
    Wenn man den Berichten dieser BürgerInitiative glauben darf, wird durch die Gemeinde Stanz viel zu wenig informiert. Dies sollte die Gemeindeführung nun wirklich erkannt haben und es wäre höchst an der Zeit in die Informationsoffensive zu gehen und den Bürgern „reinen Wein“ einzuschenken.
    Vielleicht würde es auch Sinn machen, Möglichkeiten zu suchen dass
    „Kluge Köpfe aus Stanz“, an den Verhandlungsgesprächen aktiv teilnehmen können, auch wenn diese nicht dem Geminderat angehören. Dies wäre nur eine Frage der Vereinbarung. Ich bin der Meinung, dass in den Reihen der Initiatoren dieser Initative eine Menge Potential stecken könnte um gemeinsam mit dem Gemeindevorstand oder Gemeinderat für Stanz das Beste zu verhandeln.
    Nicht so vorteilhaft ist es jedoch, vorab zu viele Scherben zu produzieren.
    Unsere Nachbarn müssen dies ja auch durchziehen ob sie möchten oder nicht.
    Noch etwas: Bestimmt würde es die Bevölkerung interessieren wie sich die Bürgerinitative eine autonome Gemeinde Stanz vorstellt. Auch hier wäre vielleicht Information dringend von nöten.
    Es könnte doch sein, dass dringend anstehende Projekte (mir fällt hier als erstes Hochwasserschutz ein) künftig schwer zu finanzieren sein könnten oder vielleicht überhaupt nicht realisierbar sind. Denn zumindesten „jeder Gemeinderat“ wird wissen, dass die „unwilligen Gemeinden“ künftig bei den Finanzzuweisungen des Landes bestimmt nicht mehr so bedient werden wie in der Vergangenheit. Das haben beide „Landesväter“ bereits mehrmals unmissverständlich durchblicken lassen. Aber hier gibt es bestimmt Vorstellungen der Bürgerinitiative die vielleicht von allgemenem Interesse sind.
    Ich wünsche Euch dass alles gut enden wird und dass STANZ bleibt wie es ist.
    Ob als Ortsteil mit dem Namen wie bisher oder als Gemeinde wie bisher.
    Die Verantwortlichen im Gemeinderat und auch dieser Initiative tragen eine
    r i e s i g e V e r a n t w o r t u n g in ihrem Handeln.
    Liebe Grüße aus der Süd-Oststeiermark! Peter Weberhofer

    • Mit Speck fängt man Mäuse. Der Speck ist in diesem Fall die Fusionsprämie. Die Gemeinden könnten die bestrebten Fusionseinsparungen ja vorher testen. Zusammenlegung der Schneeräumung. Gemeinsames Wirtschaften bei Staßenbauprojekten. Zusammenlegung der Verwaltung. Anpassung der Müllgebühren.
      Hier wird meines Erachtens das Glübirnenverbot der EU auf regionaler Ebene wiederholt, oder wie unser früherer Euro Gruppen-Chef Junker gesagt hat:

      „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

      Das ist auch der Grund warum die Bürgerinitative notwendig ist.

      Und wie du schreibst die Bürgermeister zerbrechen selbst am auferlegten Druck der Landesregierung.
      Fast täglich liest man: Bürgermeister treten zurück. Manche treten nach der Fusion in einer Bürgerliste auf, weil es dann doch nicht so war wie im Werbeprospekt.
      Für den kleineren ist bei so einer Fusion natürgemäß auch weniger an Verhandlungsspielraum, was dann bei schnellen Entschlüssen sich auch auf die Qualität der Ergebnisse widerspiegelt.

      Dass hier die Parteien schon aufgrund der Konstellation- Land beschließt mit allen Parteien und die Gemeinden müssen es umsetzen – über den eigenen Schatten springen müssen, liegt doch auf der Hand. Deshalb ist die das Adjektiv überparteilich doppelt wichtig. Und es ist auch wichtig, dass das alle Parteien verstehen und sich auch einbringen. Hier geht es doch um uns.
      Scherben sehe ich, verursacht durch die BI, nicht.
      Die Politik muß einfach offener und transparenter werden.

      • Sehr geehrter Herr Kornsteiner!

        Sie haben das trefflich formuliert und den Nagel auf den Kopf getroffen. Vielen Dank für ihren Beitrag.

        herzliche Grüße

        i.V. fritz pichler

  20. Hab gehört, gestern bei der Gemeindesitzung, war ein toller Erfolg?

    Gratuliere zu diesem Ergebnis
    🙂 lg michi

    • Hallo Michi!

      Es war nicht einfach aber ich glaube das Ergebnis kann sich sehen lassen!
      Eine Befragung noch vor dem Sommer und diese für den Gemeinderat BINDEND!
      Nun schenkt man offenbar den leeren Versprechungen des Bürgermeisters auch in den eigen Reihen keinen Glauben mehr.
      Ich bin froh darüber das sich so viele Gemeinderäte entschlossen haben bei diesem wichtigen Termin für die Stanz zu stimmen und nicht der Parteilinie treu zu bleiben!

      Danke auch an die vielen Zuhörer die mit ihrer Anwesenheit zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben!

      Liebe Grüße

      Thomas

  21. Da ich in zwei Vereinen in der Stanz Mitglied bin, dem Skiclub und der Feuerwehr, interessiert es mich schon sehr, wie es nach der Fusionierung mit den Vereinen aussieht. Wird es bei den Feuerwehren, welche für die Bevölkerung eine große Rolle spielen, Einsparungen geben?

    Und mich interessiert auch ob die Sportvereine in der Stanz, trotz der Fusionierung weiterhin so bestehen bleiben wie sie jetzt bestehen?

    Ich hoffe ihr könnt meine Fragen beantworten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Markus Brunnhofer

  22. Ich finde, für eine „lebenswerte Stanz“ ist es wichtig, dass die vorhandenen Infrastrukturen (Geschäfte, Gasthäuser, Veranstaltungen, Sportanlagen, die Bücherei, usw.) von den Stanzer und Stanzerinnen auch dementsprechend genutzt werden. Wenn auswärts gekauft, getankt, gegessen….. wird, braucht sich niemand zu wundern, wenn immer mehr dieser Einrichtungen gefährdet sind oder verloren gehen – mit oder ohne Fusionierung.
    In diesem Sinne kann jeder persönlich etwas beitragen, damit die Stanz weiterhin so lebendig und lebenswert bleibt.

  23. Ich bin zwar kein direkt ‚ Betroffener‘ dieser Gemeindefusionen, da in keiner dieser Gemeiden wohnhaft, aber interessierter Beobachter der Politik und des ‚politischen Systems‘ insgesamt. Deshalb bin ich auch mehr als besorgt um unser aller Zukunft in einer Scheindemokratie, in der wir mittlerweile leben.
    Und genau hier liegt der systemische Fehler, der sich offenbar von der höchsten europäischen politischen Ebene, der EU in Brüssel, mittler Weile bis in die kleinsten Kommunen im Stanzertal vorgearbeitet hat.
    Es wird der Wille des Volkes systematisch missachtet (wenn überhaupt-nicht bindende Volksbefragungen, Informationsmangel, mit falschen Entscheidungen drüberfahren,…) und durch eine Vielzahl an neuen Gesetzen wird versucht, das Volk nieder/klein zu halten, nicht aufkommen zu lassen! Diese Vogehensweise birgt aber eine große Gefahr für das System, das in seinem Handeln nur ein übergeordnetes, internes Ziel verfolgt, nämlich sich selbst zu erhalten und keine ‚Alternative‘ zu dulden. Der Machterhalt und der Machtmißbrauch wird zur Routine.Wir sitzen auf einem Pulverfass, wo sich die Frage zu stellen ist, wann dieses Pulverfass explodiert und nicht ob es dies tut. Wie uns die Geschichte lehrt, lassen sich die Bürger nur bis zu einer gewissen Grenze bevormunden und unterdrücken. Irgendwann reicht es dem gelassenen, friedvollen und gutmütigsten Menschen und er rebelliert. Die Reizschwelle hierfür liegt in unserer Wohlstandsgesellschaft sehr hoch, sie ist aber natürlich endenwollend! Deshalb appeliere ich an alle Politiker, von Brüssel bis Wien, nach Graz und ins schöne Stanzertal: Fühlt Euch als Volksvertreter und nicht als Volksverräter. Die Rechnung bekommen wir ansonsten alle in schrecklicher Form zu spüren. Nochmals meine Bitte an die zuständigen Bürgermeister; Ihr seid vom Volk -Euren Mitmenschen- gewählt, mit dem Vertrauen der Wähler ausgestattet, in derem Sinne – nach bestem Wissen und Gewissen- zu handeln. Sucht immer den Dialog, bevor dieser in letzter Konsequenz in Gewalt mündet und unsere geliebte, friedvolle Heimat in den Grundfesten erschüttert wird.
    Ich gratuliere zur Gründung dieser BI und hoffe auf eine rasche Aufnahme des notwendigen Dialoges mit den Bürgermeistern, wo alle Ängste, Bedenken und Probleme einer zukunftsorientierten Lösung zugeführt werden. Abschließend wünsche ich als interessierter Beobachter allen Beteiligten die Rückkehr zur Vernunft, zur Besinnung auf das demokratiepolitische Grundverständnis und VIEL ERFOLG! Nur gemeinsam sind wir stark.

  24. Bei unserem Herrn Bürgermeister Mauerhofer muss die Landesregierung insbesondere ihre Reformzwillige ihre Freude haben – ein so braver Soldat. Ohne jegliches Hinterfragen, ohne Widerspruch wird umgesetzt, was man ihm vorsetzt. Ich bin der Meinung unser BM mit seinen GR sollten nicht nur die „Jetzt-Situation“ analysieren, sondern vor allem wie unser Stanzertal in 10 Jahren da stehen wird. Ich fürchte ausgehöhlt und das Zentrum Kindberg mit unseren Steuergeldern gestärkt.
    In der neuesten Kindberger Gemeindezeitung sagt BM Sander eindeutig wie er sich es vorstellt.
    Auszug aus der Zeitung: „Wir (Kindberg) haben das Geld, ihr die Grundstücke (in Bezug auf Allerheiligen). Dies kann man natürlich auch auf die Stanz ummünzen (z.B Wasser …….).
    Ich möchte dazu aber auch deutlich sagen, dass ich nicht gegen Kindberg bin, aber für die Stanz. Der BI gratuliere ich und ich wünsche euch noch eine große Portion Durchhaltevermögen.
    lg

    • Liebe Frau Maier!
      Die von Ihnen angeführte Aussendung der Gemeinde Kindberg ist uns bekannt. Bei der BI haben diese Äußerungen nur mehr Kopfschütteln ausgelöst. Es zeigt ein idealtypisches Sittenbild, mit welchem Selbstverständnis hier zukünftige Partner ans Werk gehen. Damit sich die StanzerInnen selbst ein Bild machen können, haben wir das Dokument in den Presseordner gestellt.
      Vielen Dank für Ihren Beitrag

      herzliche Grüße
      fritz pichler

  25. schon seit einem Jahr wird hinter unserem Rücken über die Gemeindefusion verhandelt.
    Doch bei der Bürgerversammlung am 19.02.2013 konnten keine Fragen der Bevölkerung beantwortet werden.
    Nun ist wieder ein Monat verstrichen und trotz dem enormen Interesse der Bevölkerung gibt es keine klaren Fakten.
    (Ich möchte niemanden etwas unterstellen oder etwas verunglimpfen)
    ABER
    Langsam macht sich der Verdacht breit das uns Informationen bewusst vorenthalten werden weil die Konsequenzen und langfristigen Folgen für die Stanz nicht nur Schlecht sondern völlig Indiskutabel wären.

    Ich verbleibe mit der Hoffnung auf einen Irrtum
    Markus Ellmaier

  26. Möchte gern wissen wie die Bürger der Gemeinden Allerheiligen und Mürzhofen über die Fusionierung denken und ob deren Gemeindevertreter auch so „offen“und ehrlich sind wie die unseren.

    • Lieber Herr Friesenbichler!
      Wir von der BI haben derzeit keine genaue Kenntnis darüber, wie gut oder schlecht der Prozess der Fusionierung in den erwähnten Gemeinden läuft, noch wie die BürgerInnen darüber denken. Uns ist nur bekannt, dass es bislang noch keine Bürgerversammlung gegeben hat. Und wie sie vielleicht wissen, war das in der Stanz ja der Auslöser für unsere Bewegung.

      herzliche Grüße
      fritz pichler

    • Ich bin gebürtige Kindbergerin und hab mich aber zu Kindberg auch nie hingezogen gefühlt. Meine Heimat war eigentlich Allerheiligen, da ich viele Verwandte drinnen habe. Vor 20 Jahren haben meine Eltern ein Haus im Mürzhofen gebaut und dort lebte ich bis ich der Liebe wegen in die Stanz gezogen bin.
      Ich hab von meinen Eltern die in Mürzhofen wohnen die Information: Sie wissen genau so viel wie wir, also nichts. Keine Bürgerversammlung, keine Infos aber viele Mürzhofner denken das es das Beste sein wird mit Kindberg zu fusionieren.
      Mein Onkel der in Jasnitz wohnt hat gratuliert, das wir Stanzer uns auf die Füße stellen und gegen die Zusammenlegung sind.
      Er hat sich in Allerheiligen umgehört und was man da zu hören bekommt ist: JA WENN MA HALT ZUSAMMENGELEGT WERDEN DANN IST DAS HALT SO: DA KÖNNEN WIR A NIX MEHR MACHEN!
      Mein Onkel hat auch gemeint, das er auch nur Nachteile bei einer Zusammenlegung sieht und eine Gemeinderätin (SPÖ) auch gegen die Fusion ist, aber Angst hat etwas zu unternehmen.

      sorry für den langen text

      aber eins muss ich auch noch los werden: ich bin stolz eine stanzerin zu sein!

  27. Also wir leben jetzt seit knapp 4 Jahren in der Stanz. Ich habe 30 Jahre in Kindberg gewohnt, und habe mich in den 30 Jahren in kindberg nie so Willkommen und zu Hause gefühlt wie in den 4 Jahren hier in der Stanz! Wir sind stolz Stanzer zu sein, und das soll auch so bleiben!!

  28. Ich selbst habe mir noch gar nicht so viele Gedanken bezüglich der Gemeindestrukturreform gemacht, wohl auch deshalb da die Informationen spärlich unter die Leute gebracht wurden. In den vergangen Tagen nachdem ich Herbert beim Plakate kleben gesehen habe, und da nun auch die Aussendung gekommen ist, habe ich mir die Argumente der beiden Seiten durchgesehen. Zusätzlich habe ich auch übers Internet das Forum St. Lambrecht (http://forum.stlambrecht.at/) gefunden. Auf jeden Fall ist die Bürgerinitiative zu begrüßen. Ich konnte keine Argumente für einen Zusammenschluss finden.
    Wenn der gewählte Gemeinderat mit Bürgermeister die Bürger nicht mehr vertreten will können sie ja geschlossen zurücktreten, und Neuwahlen machen.
    Wir brauchen keine Kindberger Troika!

  29. Ich bin keine Stanzerin, sondern Spitalerin!
    Aber ich möchte trotzdem festhalten, dass ich kaum eine Gemeinde kenne, die soviel bietet. Ich meine kulturell und touristisch, vereinsmäßig und freundschaftlich. Den Sonnenweg braucht man nicht mehr extra erwähnen, die Gasthäuser sind innovativ und besonders empfehlenswert, die Vereine machen alles – Theater, Kirche, Feste, Hilfe….- und wir „Nicht-Stanzer“ sind immer gut aufgenommen worden, wenn wir Wandertag, Eisschießen, oder Landesfrauentag hatten. Lasst euch nicht „verkindbergern“. Bleibt Stanzer und kämpft auch dafür!

  30. Stanz Oh Stanz
    Was geht den in dir vor?
    Wie musst du dich den fühlen?

    So stolz bist du, soviel hast du gesehen
    Ob Kriege oder Unwetter
    Immer konntest du bestehen.

    Du bist so stark!
    Du hast Bestand!
    Du sollst doch ewig leben!

    Ein Keim will dir jetzt an den Kragen
    Von der Landkarte will er Dich,
    und aus unseren Herzen jagen.

    Doch Stanz das ist kein Lebewesen
    Stanz das sind doch WIR

    Ein Heimatdichter ,
    bald ohne Zuhause!

  31. 850 Jahre sind wir Stanzer, wurden jedoch in unserer Hauptschulzeit immer von den Kindbergern als etwas anderes gehalten. (auch noch unsere Kinder) Nein zu Kindberg !!

  32. Auch ich bin eine stolze Stanzerin, ich bin hier aufgewachsen, hab mich hier niedergelassen und nun wachsen meine Kinder hier auf – darüber bin ich sehr froh und ich kann mir für die beiden nichts Besseres vorstellen. Emotional gesprochen fühle ich mich meiner Identität beraubt – wenn über mich hinweg entschieden wird eine Kindbergerin zu sein.
    Sachlich kann man sich aus der Zeitung, dem Internet und der Gemeindeinformation ein „Bild“ machen. „Transparent und gemeinschaftlich“ wird dargestellt, dass sich alles nur zum Besten ändert.
    Dass ist es auch was mir fehlt – Transparenz und Gemeinschaft.
    Aber anscheinend wird so Politik gemacht. Es werden Entscheidungen getroffen ohne die Menschen, die es betrifft zu fragen – was sie eigentlich wollen.
    Quantität steht wohl vor Qualität, es scheint als ob Leistungen und Zahlen regieren und die Wert und Ziele der Menschen nicht gefragt sind.

    Eine Fusion mit Kindberg – Allerheiligen – Mürzhofen?
    Emotional …….Nein – ich will eine Stanzerin bleiben
    Sachlich ………gibt es zu wenig Information für und auch gegen eine Fusion

    somit ein klares Ja zur Bürgerinitiative

    • Voll auf den punkt getroffen.
      Ich bin zu tiefst von unseren gewählten Gemeindevertretern enttäuscht !
      Die Rechnung kommt bestimmt,da bin ich mir sicher.

  33. Ich bin stolzer Stanzer!
    Das einzige Minus an der Stanz ist, das sich keiner an die Geschwindigkeit hällt.
    Und das es keine 30km/h Zone bei der Schule/Kindergarten bzw. durch das Dorf gibt!
    Überall ist vor einer Schule/Kindergarten eine 30er Beschränkung nur in der Stanz schafft man es nicht!!!!

    Bin gegen eine Fusion und ich hoffe das man den Verkehr auch noch in den Griff bekommt!

  34. Ich bin ein „frischer Stanzer“, einer, der „zuagroast“ ist. Das war das Beste, was mir jemals passiert ist. Gottseidank.

    Ich fühle mich seit über vier Jahren sehr wohl, habe viele Freunde und Vertraute gefunden, bin mittlerweile extrem stolz mich Stanzer nennen zu dürfen…

    Es gibt drei grosse Gründe, die derzeit für mich gegen eine Zusammenlegung sprechen:

    1. meine generelle Überzeugung, dass Zentralisierung nur den derzeit Mächtigen hilft und immer gegen Individualismus, Kunst und Mitspracherecht steht.

    2. Es gibt keine Argumente, die nachvollziehbar für eine Zusammenlegung der Gemeinden sprechen würden. Dass alles besser werden würde, das glaubt ihr doch selber nicht! Hallo! Auch ihr lebt hier unter uns, seid doch ein bisserl realistisch.

    3. Wenn ich Kindberger hätt werden wollen, dann wär ich nach Kindberg gezogen!

  35. Seit einigen Jahren setzt man in Sachen Lebensqualität wieder verstärkt auf Trends, die in Richtung ländliche Ruhe gehen. Selbstfindung, sich vom stressigen Alltag befreien, abschalten, die Seele baumeln lassen. Wo in unserem schönen Land könnte man das besser als in unserer heimischen Natur? Der Slogan „zurück zu den Wurzeln“ ist populär wie nie.
    Meine Wurzeln liegen in der schönen Stanz und sie werden genährt von Gemeinschaft, Tradition, Familie, Natur und einem Gefühl, das mir die Sicherheit gibt, wohin zu gehören. Was passiert wenn einige dieser Komponenten wegfallen? Wenn zum Beispiel die Tradition, die in der Stanz so individuell und einzigartig verwurzelt ist, bald nur noch ein Bruchteil eines großen Ganzen ist und dadurch ihren Sinn und ihre Aufgabe verliert?
    Ich frage mich was mit unseren Traditionen, die wir hoch halten passiert, wenn wir uns mit 3 weiteren Gemeinden fusionieren? Was wird aus den gemeinschaftlichen Taten, wie zum Beispiel dem Gemeindeeisstockschießen, dem Stanzer Bauernball, dem Stanzer Dorffest, dem Brandstätter Gartenfest, den Theateraufführungen der Landjugend und der Musketiere, dem Maikonzert der Trachtenkapelle, dem Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr, den Konzerten in der Ulrichskirche? Wer kann mir versichern, dass nichts von dem für die Stanzerinnen und Stanzer verloren geht?
    Ich wünsche mir eine Stanz, in der meine Kinder mit dem gleichen Traditionsbewusstsein geprägt werden, wie ich es wurde.
    Ich wünsche mir eine Stanz die etwas bewegen kann, ohne Teil eines rießigen Projektes zu sein.
    Ich wünsche mir eine Stanz. Ohne Kindberg. Ohne Allerheiligen. Ohne Mürzhofen.

  36. Von unserer ersten Lebensminute an werden wir geprägt. Von unseren Eltern, unserem Umfeld und nicht zuletzt von unserem Lebensraum.
    Unser Lebensraum trägt einen großen Teil dazu bei wer wir sind oder zu wem wir werden. Im positivem wie im negativen Sinn.
    Ein Paradebeispiel für einen positiven Lebensraum ist die Stanz.
    Natur, ein mehr als florierendes Vereinsleben, eine überlebensfähige Infrastruktur und einen gesunden Zugang zu Fortschritt und Innovation geben die Rahmenbedingungen für unser Stanzer Leben wie wir es kennen und lieben.
    Helfen sie uns mit ihrer Unterschrift eben all die Werte aufrecht zu erhalten und sprechen sie sich gegen eine Gemeindefusion mir Kindberg, Allerheiligen und Mürzhofen aus. Damit auch die nächste Generation in unserer Heimat sich noch stolz eine/n StanzerIn nennen darf!

    • Danke Julia, du sprichst mir aus der Seele. Ich lasse mir meine Heimat nicht kampflos wegnehmen! NEIN!

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